Aktuelles
Implantateregister Deutschland: Technische Spezifikation – Verbindliche Version 3.1.0 veröffentlicht
Die Version 3.1.0 der technischen Spezifikation wurde durch das Referat 126 „Implantateregister Deutschland“ des Bundesministeriums für Gesundheit veröffentlicht.
Sie ist für das Meldejahr 2025 verbindlich und bezieht sich auf die Meldung, Korrektur sowie Stornierung von implantatbezogenen Maßnahmen – unter anderem von Brustimplantaten.
Implantateregister Deutschland: Vergütungsminderung statt Vergütungsausschluss, veränderter Fristbeginn
Laut eines Berichts des Deutschen Ärzteblatts soll ein Änderungsantrag für das Medizinforschungsgesetz gestellt worden sein, durch den die bisher vorgesehenen Sanktionen in den ersten 6 Monaten des Regelbetriebs in gemäßigter Form umgesetzt werden sollen.
Ab dem 1. Januar 2025 soll bei Verstößen gegen die Meldepflicht zudem statt des bisher geplanten vollständigen Vergütungsausschlusses eine Vergütungsminderung um vorerst 100 Euro vorgesehen sein.
Auch die zunächst vorgesehenen Meldefristen sollen überarbeitet werden. Als Fristbeginn soll die Entlassung der Patientin aus der stationären Behandlung festgehalten werden, nicht wie bisher angedacht die Implantation selbst.
Implantateregister Deutschland: Sanktionsmechanismus soll 6 Monate ausgesetzt werden
Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat informiert, dass der Sanktionsmechanismus für die Meldung von Brustimplantaten für 6 Monate ausgesetzt werden soll. Die Sanktionen sollen ab dem 1. Januar 2025 in abgemilderter Form wirksam werden.
SIS-Umfrage „Contralateral Risk Reduction Mastectomy (RRM) in Patients with Unilateral Breast Cancer Scheduled for Mastectomy"
Die Senologic International Society (SIS) bittet um Teilnahme an der Umfrage „Contralateral Risk Reduction Mastectomy (RRM) in Patients with Unilateral Breast Cancer Scheduled for Mastectomy: A Multidisciplinary Survey; Physicians’ perspective".
Implantateregister Deutschland: RFC-Version 3.0.0 veröffentlicht
Das Bundesministerum für Gesundheit hat die Request-for-comments-Version 3.0.0 veröffentlicht. Diese kann bis 17. Mai 2024 kommentiert werden.
Positionspapier „Klimakrise – was jetzt für Geburtshilfe und Frauengesundheit in Deutschland zu tun ist“
Die AWOgyn e.V. zeichnet das von zahlreichen weiteren medizinischen Fachverbänden unterstützte Positionspapier „Klimakrise – was jetzt für Geburtshilfe und Frauengesundheit in Deutschland zu tun ist“ mit.
Implantateregister Deutschland: Start verzögert sich
Der für den 1. Januar 2024 geplante Start des Implantateregisters Deutschland soll sich verzögern. Der Probebetrieb wird bis zum 30. Juni 2024 verlängert.
Zur Mitteilung der Niedersächsischen Krankenhausgesellschaft
Leitfaden „Tätigkeiten für ärztliches Personal in Schwangerschaft und Stillzeit in der Gynäkologie und Geburtshilfe"
Der Leitfaden „Tätigkeiten für ärztliches Personal in Schwangerschaft und Stillzeit in der Gynäkologie und Geburtshilfe" des Jungen Forums der DGGG dient schwangeren Ärztinnen als Orientierung zur individuellen Gefährdungsbeurteilung des Arbeitsplatzes und nimmt so Unsicherheiten bei der Ausübung der beruflichen Tätigkeit in der Schwangerschaft.
NUB-Anfrage 2023: „Autologer Fettgewebstransfer“
Die AWOgyn e.V. bittet um Ihre Unterstützung bei der NUB Anfrage 2023 „Autologer Fettgewebstransfer“. Wir freuen uns, wenn Sie sich die Zeit nehmen und den Antrag ausfüllen und einreichen.
Implantatregister Deutschland
Der für den 1. Januar 2023 geplante Beginn des Regelbetriebs für Brustimplantate muss auf den 1. Januar 2024 verschoben werden.
Veröffentlichung der technischen Spezifikation
Gemäß Implantateregistergesetz (IRegG) sind Gesundheitseinrichtungen künftig verpflichtet, nach jeder implantatbezogenen Maßnahme spezifische Informationen an das Implantateregister Deutschland zu übermitteln. Patientenidentifizierende Daten werden dabei an die Vertrauensstelle beim Robert-Koch-Institut (s. § 17 IRegG) übermittelt, medizinische Daten an die Registerstelle beim Bundesministerium für Gesundheit (s. § 16 IRegG). Details zur Übermittlung der Daten sind in der Implantateregister-Betriebsverordnung geregelt (s. insbes. § 15 IRegBV).
HIER ZUM INFORMATIONSSCHREIBEN
Informationsschreiben Implantateregister - Verzögerung Probebetrieb
Der Testbetrieb des Implantateregisters Deutschland (IRD) ist wie geplant erfolgreich angelaufen:
Ausgewählte Gesundheitseinrichtungen übermitteln seit einiger Zeit Testdatensätze, die im IRD validiert werden.
Der für den 15. September 2021 geplante Probebetrieb mit Echtdaten wird sich allerdingsverzögern.
Hintergründe finden Sie im Informationsschreiben.
Stellungnahme Implantateregisterbetriebsverordnung
Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG e.V.) und ihren Arbeitsgemeinschaften (Arbeitsgemeinschaft für ästhetische, plastische und wiederherstellende Operationsverfahren in der Gynäkologie [AWOgyn e.V.] und Arbeitsgemeinschaft für Gynäkologische Onkologie [AGO e.V.]) sowie der Deutschen Gesellschaft für Senologie (DGS e.V.) zum Entwurf einer Verordnung zum Betrieb des Implantateregisters Deutschland (Implantateregister-Betriebsverordnung -IRegBV).
Implantateregister Deutschland
Veröffentlichung erster Entwürfe zu technischen Details
Die Projektgruppe „Errichtung Implantateregister Deutschland“ des Bundesministeriums für Gesundheit hat erste Entwürfe zu technischen Details der Datenlieferung von einer Gesundheitseinrichtung an die Registerstelle veröffentlicht.